Kulturlandschaftspreis 2021

Kulturlandschaftspreis 2021 des Schwäbischen Heimatbundes und der Sparkassen
Unser Verein hat sich um den oben genannten Preis beworben und ist als einer der 5 Hauptpreisträger
augezeichnet worden. Der Preis ist mit einer finanziellen Förderung in Höhe von 1500 € verbunden. Die offizielle Preisverleihung findet voraussichtlich Ende November in Großbottwar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

In einer Pressemitteilung würdigt der Schwäbische Heimatbund „unseren Einsatz für die Ressourcen unserer Landschaft und deren Pflege mit zahlreichen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen in unzähligen Ehrenamtstunden. Nicht mehr bewirtschaftete Hang- Stein- und Waldwiesenlagen, oder auch der neu angelegte Straßberger Schihang, können frei gehalten werden und sich immer mehr zu wertvollen Biotopen entwickeln.

Eine gemischte Schaf- und Ziegenherde leistet dabei gute Dienste, wobei gleichzeitig zur Erhaltung der gefährdeten Rasse der Krainer Steinschafe beigetragen wird. Durch zweimalige Mahd zur Heu- und Öhmdgewinnung können weitere Flächen in ihrer typische Flora und Fauna  erhalten werden. Die Einbindung der gesamten Einwohner*innen, der Kinder und Jugendlichen fördert die Weitergabe von Wissen und Einblicken in ökologische Zusammenhänge.“ (Auszug aus der Pressemitteilung des SHB)

Die Einbindung von Kindern, Jugendlichen und Familien war leider auf Grund der aktuellen Lage der beiden vergangenen Jahre nur sehr eingeschränkt möglich, soll aber so bald wie möglich verstärkt aufgenommen werden.

In diesen Tagen blüht mitten auf dem Felsriegel an der Straße an der Sonnenhalde unter anderem die auffallende, sehr seltene gelbe Fetthenne, in Bildmitte ist eine weiße Fetthenne zu sehen

Die ersten Lämmer sind da

Die ersten zwei von fünf trächtigen Steinschafen haben vor 14 Tagen ihre Lämmer bekommen. Ein Schaf hatte Zwillinge, von denen einer allerdings mit der Flasche aufgezogen werden muss. Das kann bei Erstgebärenden vorkommen. Das Flaschenkind ist bei Familie Baumann eingezogen und erhält dort alle 3 Stunden seine Milchmahlzeit. Es ist putzmunter und beschäftigt die ganze Familie rund um die Uhr. Alle 3 Lämmer sind schwarz-weiß gefleckt und gar lustig anzuschauen. Bei den Krainer Steinschafen sind die Farben Dunkelbraun, Grau, Creme, deren Mischungen und hell-dunkle Gesichtsmasken üblich und auch Zwillingsgeburten kommen häufig vor. Die noch ausstehenden Lämmer erwarten wir in den nächsten Wochen. BF

Nicht nur die Steinschafe haben sich vermehrt, auch die Albsteine am Schafstall. Wir freuen uns!

Immer wieder kommen Kinder am Stall vorbei und beschäftigen sich mit
den Tieren.

Krainer Steinschafbock – Nov 2020

Krainer Steinschafbock Risotto mit seinem Harem

Seit ca. 5 Wochen fühlt sich der Steinschafbock in einer ausgesuchten Steinschaf-Damen-Gesellschaft in seinem Element. Er wurde von einer Züchterin aus Bad-Waldsee für einige Wochen ausgeliehen und soll die reinrassige Nachzucht der Straßberger Steinschafpopulation fortsetzen. Besonders die Straßberger Kinder können sich deshalb nach längerer Zeit wieder auf Lämmer im Frühjahr freuen. Die kleine Herde hält sich bis auf weiteres noch auf der Weide an der Frauenbuche mit oberer Sonnehalde auf.


Der Rest der Herde ist bereits wieder im Stall im Winterquartier, aus einschlägigen (boxenden) Gründen wohlweislich nach Ziegen und Schafen getrennt.
Die 8-jährige Jannica aus Oberschmeien hat mit ihren Eltern einen Sonntagsausflug zu den Straßberger Steinschafen und zu den Alb-Steinen unternommen und sich mit dem zutraulichsten der Steinschafe auf‘s Engste angefreundet.
Und weil das nicht mit Namenlosen geht, hat sie ihm spontan den für dieses Steinschaf sehr passenden Namen „Luise“ gegeben. Außerdem will sie ,wann immer sie jemand nach Straßberg bringt, Luise besuchen und nachschauen ob es ihr gut geht. Womöglich wollen ihr nun auch Kinder aus Straßberg nacheifern. Mal sehen wie das weiter geht.

Das Steinschaf „Luise“ mit Jannica
Anmerkung für die Redaktion: Die Eltern von Jannica sind damit einverstanden, dass das Bild im Gemeindeblatt veröffentlicht werden darf.

Alb-Steine am Schafstall
Die Kolonie hat sich in den lezten Wochen erfreulicherweise vergrößert. Einige Straßberger/Kaiseringer Kinder, z.B. Sofia und Merle aus Bitz haben sich auch schon daran beteiligt. Sie haben gut verstanden, dass es Freude macht, andere zu erfreuen.

Leider kann man das nicht von allen Besuchern sagen, denn einige der schönsten und handlichen Steine sind leider verschwunden. Wahrscheinlich haben sie die Gier derjenigen Besucher/innen so sehr aufgestachelt, dass sie ihrem Egoismus nicht widerstehen konnten. Sofern es Kinder waren, können wir hoffen, dass sie das noch lernen werden. Aber Vielleicht wurden sie ja auch nur „ausgeliehen“. BF