Ausmisten Nov 2020

Ausmistaktion am Schafstall
Immer im Herbst wird der Stall für die Wintersaison vorbereitet. Nachdem Tore und Fenster abgebaut sind, kann der Radlader von Daniel Hotz in den Stall hineinfahren, den Inhalt mit der Schaufel herausheben und dann gleich in den bereitstehenden Container von Gerhard Teufel verfrachten. Der Maschineneinsatz bedeutet für die Vereinsmitglieder eine enorme Erleichterung. Wir bedanken uns dafür sehr bei Daniel und Elmar Hotz sowie Gerhard Teufel.

Mobiler Unterstand
Für die kältere und nasse Zeit auf eher baumlosen Weiden gedacht, wurde versucht einen Wetterschutz in Leichtbauweise zu erstellen. Dem ersten Herbststurm hat er bereits Stand gehalten.

Bericht vom Schriftführer Bodo Findeisen, 8.11.2020

Öhmdernte Sep 2020

Arbeitskreis Umwelt-, Natur- und Artenschutz, Straßberg e. V. (AUNA e.V.):
Ein Wahrzeichen von Straßberg, die Marienkapelle, hier zu sehen im jungen Grün nach der Öhmd- oder Heu-Ernte:

Die Öhmdernte auf dem Höhepunkt, hier an der Brückenstraße:

An der Franzfeldstraße:

Wir bedanken uns bei den Grunstückseigentümern für die Erlaubnis zur Öhmdnutzung bei Frau Renate Bantle, Herrn Tobias Gut und den Gartenfreunden.

Dachrinnenmontage am neueren Stallteil mit Heulager und Geräteraum.

Wir bedanken uns bei Manfred Burkhard für 6 lfm Dachrinne und die Halterungselemente.

Die Krainer Steinschafe am Norspitz des Biotop Sonnenhalde.

Balkenmäher

Ein neuer gebrauchter Balkenmäher
Wir setzen ihn ein zum schonenden mähen von Stellstreifen für den
Elektrozaun und verwenden das Mähgut dann als Heu. Kleinere Wiesen, Baumwiesen, evtl. auch gemäßigte
Hanglagen können dann ebenfalls vor dem Mulchen oder Rasenmähen bewahrt werden. Einen solchen
Mäher konnten wir zum Freundschaftspreis von Elmar Hotz erwerben. Das Bild zeigt die Übergabe auf der
Stallwiese, bei der seine Leistung sogleich erprobt wurde. Das Resultat waren 10 kleine Ballen eigenes Heu,
gepresst von Klaus Sessler. Dies ermutigte natürlich zu größerem.

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Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit auch für Heuspenden bei Sigmund Mattes, für hochwertigstes
Handgemachtes, sowie bei Landwirt Schmucker, der uns seine Wiese an der Schmeienbrücke mähte und für
die Heuernte überließ. Weitere Heulieferungen erhielten wir von Landwirt Klaus Sessler und von Wolfgang
Löffler. Unser Heulager ist damit zu 2/3 gefüllt und alles ist Bio.In diesem Sommer haben wir den Versuch
gestartet, so viel wie möglich des benötigten Winterfutters so weit es arbeitskräftebedingt möglich ist, selbst
zu erzeugen. Einen besonderen Anreiz und deshalb unwiderstehlich übt da natürlich Kappellen-Heu(Öhmd) durch die Aura höherer Weihen aus, wodurch der körperliche Einsatz zu seiner Gewinnung gleich viel
leichter fiel.

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Hier bewies der Balkenmäher einmal mehr, dass er auch im nicht ganz einfachen Terrain gute Dienste leistet. Die Hauptheuarbeit lag aber wie im Bild sichtbar, bei
Kappellennachbar und Vorsitzendem der Gartenfreunde, Andreas Lutz, der auch half, diesmal ungepresst,
dafür aber fußverdichtet, das fertige Produkt in die Scheuer einzufahren. Als nächster Streich folgt noch die
Wiese der Gartenfreunde beim Vereinshaus, bei dem der Balkenmäher um die Baumgruppen herum wieder
benötigt wird. Die Restwiese übernimmt Landwirt Klaus Sessler, bis zum fertigen Ballen. Die Wiese wurde
und wird von den Gartenfreunden teilweise selbst genutzt, seit Jahren erhält aber der AUNA die
Überschüsse, was wir und die Krainer Steinschafe (vermutlich auch die Geißen) zu schätzen wissen.Seit
Freitag ist die Herde wieder in ihrem Stammgebiet Sonnenhalde, aber nur im nördlichen, weniger trockenen
und im mittleren Teil, in dem die Verbuschung in den letzten 5 Jahren stark fortgeschritten ist. Dank
Elektrozaun kann man den Aktionsbereich abgrenzen. Vielleicht laufen die Geißen dabei noch einmal zu ihrer
Höchstform auf und erleichtern uns den in diesem Herbst fälligen Maschineneinsatz mit der Motorsense.
BF

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